Frauenbund Bruckmühl: Fahrt zum Münchner Advent ins Prinzregenten Theater
Am Nikolaustag fand die Fahrt nach München ins Prinzregenten Theater zum „Münchner Advent“ statt – eine Variation unserer Adventlichen Aktionen.
Moriz Dehmer, der die Gesamtleitung inne hatte begrüßte unter dem Thema – im Zeichen der Hoffnung. Hoffnung für die Welt und mit einem Bogen zu Maria, die in Hoffnung war und auf die Erfüllung wartete. Es ertönten die Fanfaren und alle gemeinsam stimmten ein in „Ach mein Seel nun lasst uns singen“.
Die Rezitatorin Ruth Geiersberger führte in bewundernswerter Weise wie mit einem goldenen Faden, beginnend mit Adventus durch diese Stunde, und erzählte das Märchen vom Goldenen Schlüssel. In ihm brachte der kalte Winterschnee Blüten der Erfüllung hervor. Durch das Harfenspiel von Moriz Dehmer konnte man förmlich die Blüten erspüren und diese führten uns damit in das Thema „Warten“, sich Zeit nehmen. Das Ave von den Streichern gespielt unterstrich dieses Thema, begleitet durch das Wandern einer mächtigen Lichtkerze durch das gesamte Publikum. Der Sologesang „Herr verlass mich nicht“ war der Einstieg in den Vortrag „Stille“ v. Ruth Geiersberger und der Chor des Münchner Advent sang „wo ist ein Ziel – das Zeichen ist Maria“. Die Lichtinterpretation „Nebel und Spiegelung im See“ wurde von den Laubensteiner Bläsern unterstrichen und leitete über zur Herbergssuche, gesungen vom Duschl Dreigesang. „Wir bitten euch“, stimmten sie an und der Chor antwortete mit den Liedern „Felsenharte Bethlehemiten wie könnt ihr so grausam sein“ und „komm Trost der Welt du stille Nacht“. Dieser Text ist von J. v. Eichendorff ebenso wie die Mondnacht, die Geiersberger vortrug, und immer wieder mit Harfen- und Zitherklang begleitet wurde – es war unbeschreiblich zu Herzen gehend. Erwacht, mit dem „auf ihr Hirten, das göttliche Kind ist geboren“ ließ Geiersberger den Verkündigungsengel rufen, um gleich die Frage nach den Engeln unserer Zeit zu stellen – die Helfenden. Auch brachte sie Paul Klee und R. M. Rielke ins Gespräch. Die Bildpräsentation zeigte uns das Krippenkind und das Ramsau Kircherl, der Chor unter der Leitung von Herta Albert sang, „Heilige Nacht, Nacht der unendlichen Liebe“; ebenso gab es noch die Lebensregeln von Baltimore, vom Sternenhimmel herabgefleht.
Alle Mitwirkenden sangen und spielten gemeinsam den Abschluss „Gruß der Hirten, mit ihnen will ich gehen und mit den Engeln will ich singen“.Das waren starke eineinhalb Stunden des „Münchner Advent Geschehens“ mit großartiger Musik, wunderbaren Interpreten der Texte und glockenreinem Gesang der Sänger.
Edeltraud Heinritzi

