Frauenbund Bruckmühl: Jahreshauptversammlung
Zahlreiche Aktivitäten standen im Fokus der Jahreshauptversammlung für 2025 des Bruckmühler Frauenbundes, dem örtlichen Zweigverein des 1921 gegründeten KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) im Pfarrheim Herz Jesu. Die 1. Vorsitzende Anni Niedermair beschrieb den Zweck des derzeit 160 Mitglieder zählenden Vereins: Pflege der Gemeinschaft, Ausflüge zu Kultur und Bildung, Messen, Andachten sowie gemeinsame Wanderungen und Kinobesuche. In seinem Grußwort bezeichnete der geistliche Beirat des Vereins, Pfarrer Augustin Butacu, den Frauenbund als festen Bestandteil der Pfarrgemeine und als „Gemeinschaft, die mit großer Beständigkeit Menschen bereichert durch Freude am Austausch und durch gegenseitige Stärkung“.
Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bedankte er sich für den caritativen Einsatz und für die Spendenaktionen für Menschen, die Hilfe brauchen. „Damit setzt ihr ein Zeichen christlicher Nächstenliebe“ würdigte er. Schriftführerin Ute Janker blickte auf die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres zurück und erwähnte dabei u. a. den Besuch im Ringsgwandl-Theater in Riedering, die Bezirks-Wanderung nach Schwarzlack mit Andacht, den Ganztagesausflug nach Passau, die Wallfahrt nach Maria Eich, das traditionelle Binden der Kräuterbuschen und Adventskränze, die „Fahrt ins Blaue“ zur „Windbeutelgräfin“ in Ruhpolding und den Besuch der „Münchener Weihnacht“ im Prinzregententheater.
Der „Bilanzbericht“ von Schatzmeisterin Lydia Keller wies eine solide Finanzlage aus. Der kurz-knappe Revisorenbericht von Maria Heidenthaler lautete: „Es ist nichts zu beanstanden, die Kassenführung ist exzellent“. Danach erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.
Anschließend stellte Anni Niedermair das Jahresprogramm für 2026 vor. Es enthält neben den regulären Anlässen wie die Bezirk-Andacht, den Weltgebetstag der Frauen, die Maiandacht, die Messe mit Krankensalbung und weiteren alljährlichen Aktionen u. a. einen Besuch in der „Galerie Markt Bruckmühl“, die 100-Jahr-Feier der Pfarrkirche Herz Jesu, die Bezirks-Sternwallfahrt, das 25-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Augustin Butacu und den Ganztagesausflug nach Freising.
Wie bei der Frauenbund-Jahreshauptversammlung üblich schloss sich an den offiziellen Teil ein „unterhaltsamer Programmteil“ an. Dieser bestand aus dem umjubelten Auftritt eines 20-köpfigen „Ensembles“ des Trachtenvereins „d’Wendlstona“ mit einem schwungvoll getanzten Potpourri aus der Operette „Im weißen Rößl“ von Ralph Benatzky mit den Hauptfiguren „Oberkellner Leopold“ und „Sigismund Sülzheimer“ sowie dem Hotelpersonal und Hotelgästen als weitere Mitwirkende. Initiiert hatte die frenetisch beklatschte Aufführung Brigitte Deißenböck, für die Choreografie sorgte Oliver Deißenböck. Der nicht enden wollende Beifall des Publikums wurde mit einer Zugabe belohnt.
Der symbolische Spendenscheck über 1000 Euro wurde für das Saint Clare Hospital in der Stadt Mwanza in Tansania, an Dr. Markus Brezina vom Förderverein übergeben, der sich seinerseits herzlich für die großzügige Spende Spende bedankte.
Ehrungen konnten erfreulicherweise für 15 Jahre und 30 Jahre Frauenbundzugehörigkeit vorgenommen werden und zwar: Helga Barth, Katharina Bauer, Annegret Böckl, Erna Maurer, Elisabeth Neureither und Hermine Obarmeyer für 15 Jahre; Anne Stiglmeir für 30 Jahre. Mit einem Blumenpräsent bedankte sich die 1. Vorsitzende herzlich bei den geehrten Frauen.
Johann Baumann

Die 1. Vorsitzende Anni Niedermair (li.) und Schatzmeisterin Ute Janker berichteten über das Vereinsjahr 2025

Frauenbund-Vorsitzende Anni Niedermair (li.) und Schatzmeisterin Lydia Keller übergaben den
symbolischen Spendenscheck an den Fördervereins-Vorsitzenden Dr. Markus Brezina

Frenetisch gefeiert wurde das „Wendlstoana“-Ensemble für das „Weiße Rössl“-Potpourri mit den
Hauptfiguren „Sigismund“ (Oliver Deißenböck/Mitte oben) und „Oberkellner Leopold“ (Stefan Müller)

Ehrende und Geehrte: Die 1. Vorsitzende Anni Niedermair (3. bzw. 5. v. re.) und ihre
Stellvertreterin Christa Höppler ehrten (v. li.) Erna Maurer, Annegret Böckl, Helga Barth und
Elisabeth Neureither (verhindert waren Katharina Bauer, Hermine Obermeyer und Anne Stiglmeir)

Pfarrer Augustin Butacu würdigte in seinem Grußwort die caritative Tätigkeit des Frauenbundes