Wallfahrt nach Maria Vesperbild in Ziemetshausen
Früh um 7.30 Uhr starteten wir am Betriebshof Berr anschließend Sonnenwiechs und Rathausplatz.
Unsere Vorsitzende Anni Niedermair hat bei der Begrüßung ausdrücklich drei Herren willkommen geheißen darunter unseren Altbürgermeister Franz Heinritzi, der seine Frau würdig vertrat. Anni bat ihn seiner Frau herzliche Grüße auszurichten und Danke zu sagen, da sie auch diese Wallfahrt inclusive Anschlußprogramm organisierte.
Ankunft an der Kirche war um 9.45 Uhr, Beginn der Messe um 10.15 Uhr. Die Vorsitzende bat Frau Janker die Lesung zu übernehmen, die Fürbitten trug Emmi Geiger vor.
Die Messe war öffentlich, wir wurden aber persönlich willkommen geheißen. Der Priester hat seine Freude zum Ausdruck gebracht, dass wir hierher unsere Wallfahrt machten wo wir doch in einer Gegend wohnen, in der sich viele Marien-Wallfahrtskirchen befinden. Der Priester bat uns, nach der Messe noch sitzen zu bleiben. Ein Pater kam zur Kirchenführung und erklärte die Wallfahrt.
Diese begann – im Gegensatz zu anderen Wallfahrtsorten – nicht mit einem Wunder oder einer Erscheinung, sondern nach dem Ende des 30-Jährigen Krieges (1618 – 1648) stellte hier der Schloßherr von Seyfriedsberg in einer Feldkapelle ein Vesperbild – Pieta – auf. Es zog die Menschen an und so wurde um 1750 die heutige Kirche im Stil des Rokoko errichtet.
1957 errichtete man zum 40 jährigen Jubiläum der Marienerscheinung von Fatima/Portugal im nahen Wald die Fatima-Grotte, do dass sich ein zweites großes Wallfahrtsziel entwickelte. Dorthin pilgerten jährlich etwa 100.000 Menschen inclusiv Maria Vesperbild.
Anschließend ging es nach Ursberg zum Klosterbräu zum Mittagessen. Nach Tisch bestiegen wir den Bus zusammen mit einer Führerin zur Rundtour durch die Anlagen von Werkstätten, und Schulen sowie Wohnbereiche für Behinderte. Vor Ort wohnen etwa 1000 Menschen mit Behinderung, von Extern kommen täglich viele hundert Menschen zur Schule oder Ausbildung. Gegründet wurde die Einrichtung vom katholischen Priester Dominikus Ringeisen (1835-1904). Nonnen sind es nur noch etwa 70 und sie gehören der St. Jesefskongregaton an.
Abschließend bot sich das Café KostBar an auch ein Laden zum Bummeln . So gestärkt traten wir um 17.00 Uhr die Heimreise an und sind um 19.00 Uhr in Bruckmühl eingetroffen.






